Folklore (PS3)

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Kouji Okada und Yoshiki Okamoto sind große Namen in der Videospielbranchen. Vor allem Fans japanischer Games dürften diese Namen bekannt vorkommen. Denn die beiden sind unter anderem für Devil May Cry, Onimusha und Resident Evil verantwortlich. Kürzlich erschien ihr neuester Titel „Folklore“, eine Mischung aus Rollenspiel und Adventure, und wir haben uns auf eine fantasievolle und mystische Reise begeben und möchten in den folgenden Zeilen unseren Eindruck schildern.

In Folklore geht es um ein mysteriöses, irisches Dorf namens Doolin, das über ein Tor zur Unterwelt verfügt. Die junge Ellen macht sich auf die Suche danach, da sie einen Brief von ihrer längst verstorbenen Mutter erhalten hat. Der Journalist Keats hingegen besucht das Dorf, weil er dort eine Recherche durchführen muss. Und so beginnt eine wunderschöne, spannende Reise in eine geheimnisvolle Fantasiewelt.

Im Spiel selbst sind beide dieser eben genannten Charaktere spielbar. Eigentlich würde es logisch erscheinen, das Spiel mit jeweils einem dieser beiden durchspielen, aber aufgrund der Story ist es empfehlenswerter nach jedem abgeschlossenen Kapitel den Charakter zu wechseln und quasi das Spiel zwei Mal zu beenden. Denn ansonsten gehen dem Spieler so manche Hintergrundinformationen verloren, weil das Spiel mit jedem Charakter aus einer anderen Perspektive erzählt wird. Ganz gleich, für welchen Charakter man sich entscheidet, die Spielweise ist natürlich die gleiche. Man kann Folklore am besten als eine Mischung aus Adventure und Rollenspiel beschreiben. „Adventure“ weil man viel durch die Gegend rennen, Rätsel lösen und mit vielen Charakteren reden muss. Rollenspielelemente enthält Folklore aufgrund der so genannten Folks. Diese mysteriösen Monster leben nämlich in der Unterwelt und sind euch nicht gerade friedlich gesinnt. Um sie zu besiegen muss man selbst Folks fangen. Das erfolgt, indem man sie mithilfe des Sixaxis-Controllers zu sich heranzieht. Quasi als würde man an einem Seil ziehen. Insgesamt gibt es über 100 verschiedene Folks, die nicht nur alle über ein unterschiedliches Aussehen, sondern auch über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Hier offenbaren sich die taktischen Elemente im Spiel, da ihr Eure Folks sorgfältig auswählen und über erhaltene Erfahrungspunkte aufleveln müsst. Leider ist Folklore nicht ganz frei von Fehlern. Zum einen ist das Spiel vor allem für erfahrene Spieler viel zu einfach. Nicht mal der Schluss, welchen man nach rund 20 Stunden erreichen dürfte, stellt eine große Herausforderung dar. Das wäre vielleicht anders wenn das Spiel nicht ganz so linear aufgebaut wäre. Sicherlich kann man darin aber auch einen Pluspunkt sehen. Schließlich ist somit ausgeschlossen, dass sich der Spieler verlaufen kann. Aber ein wenig mehr Freiheit und alternative Wege hätten dem Spiel wirklich gut getan.

Einer der herausragenden Stärken von Folklore ist die absolut geniale Technik. Man könnte glatt meinen, Tim Burton habe höchstpersönlich an diesem Spiel mitgearbeitet. Vieles erinnert an seine Filme. Das komplette Spiel wurde einfach herrlich surreal und fantasievoll gestaltet und man erkennt schon nach den ersten Spielsekunden die unglaubliche Liebe zum Detail. Es gibt wenige Spiele die so atmosphärisch sind wie Folklore. Vor allem, weil sich auch jedes Kapitel, also jede Spielwelt, optisch von den anderen unterscheidet. Außerdem sind die hundert verschiedenen Folks unheimlich abwechslungsreich gestaltet und zudem toll animiert. Auch die Licht- und Spezialeffekte sind sehr schöm gelungen, genau wie die detailreichen Spielorte. Zudem ist Folklore ein grandios inszeniertes Spiel, das vor allem den Zwischensequenzen zu verdanken ist. Es gibt sowohl normale, als auch comicartige Sequenzen. Letztere wirken wie aus einem Bilderbuch. Aufgrund der eher kleinen Zielgruppe war eine grottenschlechte Synchronisation zu befürchten. Doch dies ist hier ganz und gar nicht der Fall. Folklore ist nicht nur komplett in deutsch, nein, die Synchronsprecher können sich auch durchaus hören lassen. Allerdings wurde nur ein kleiner Teil des Spiels synchronisiert, die meiste Zeit muss der Spieler nämlich lesen. Der wunderschöne Soundtrack, welcher um die fünfzig verschiedenen Musiktitel umfasst, dürfte ein Grund dafür sein, dass darauf verzichtet wurde. Denn wenn man sich durch die teils langen Dialoge liest und im Hintergrund diese tolle Musik hört, wird einem ein unglaubliches Mittendrin-Gefühl vermittelt, wie man es nur selten in Videospielenerleben darf.

Fazit:
Die bisherigen Wertungen der Presse machten klar, dass Folklore ein Spiel ist, das polarisiert. Von extrem vernichtenden Kritiken bis hin zu Lobeshymnen, die bis in den Himmel reichen, ist hier wirklich alles dabei. Betrachtet man den Titel allerdings objektiv, was sich als wirklich schwer herausstellt, dann ist Folklore aber vor allem etwas ganz besonderes. Anders als bei den ganzen Renn-, Sport-, oder Shooterspielen kommt Folklore nämlich endlich mal mit wirklich Neuem daher. Vieles hat man bislang noch nie in einem Spiel gesehen und genau das sollte man dem Titel hoch anrechnen, genau wie die wunderschöne Inszenierung und allgemein grandiose Technik. Doch trotz dieses Lobes sollte sich wirklich jeder vor dem Kauf einen genauen Eindruck verschaffen, denn so schön dieses Spiel auch ist, es wird sicherlich nicht jedem gefallen.

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Lost Odyssey (XBOX 360)

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Mit Enchanted Arms, Blue Dragon und Eternal Sonata sind die rundenbasierten Rollenspiele auf der XBOX 360 bislang gut vertreten. Hironobu Sakaguchi schickt nun aber einen weiteren Hoffnungsträger ins Rennen um es endlich mit der von ihm erschaffenen Final Fantasy Reihe aufzunehmen. Lost Odyssey wurde im Vorfeld von vielen als billige Kopie der Final Fantasy Spiele verspottet, die folgende Review zeigt aber, dass dieses Spiel wesentlich mehr auf dem Kasten hat.

Lost Odyssey spielt in einer Welt die vom Krieg geplagt ist. Die drei großen Reiche Gohtza, Uhra und Numar liefern sich sich grausame Kämpfe auf dem Schlachtfeld ab. Und mittendrin ist der Hauptcharakter des Spiels, Kaim Argonar, ein unsterblicher Söldner der nahezu jede Erinnerung verloren hat. Von Alpträumen geplagt versucht er nicht nur den Krieg zu beenden, sondern auch seine Erinnerungen zurückzugewinnen.Wer sich mit Kaim Argonar auf die weite Reise begeben möchte, sollte zu Beginn schon im klaren darüber sein, dass er sich auf viele lange Textpassagen gefasst machen muss. Die zahlreichen Dialoge und Traumpassagen vermitteln dem Spieler aber die nötigen Hintergrundinformationen. Lesemuffel sollten also lieber gleich die Finger von dem Titel lassen. Lässt man sich aber darauf ein, so wird einem ein Rollenspielabenteuer erster Güte geboten, das allerdings erst nach einigen Spielstunden so richtig in Fahrt kommt. Zum Glück bietet Lost Odyssey aber viele interessante Charaktere und spannende Wendungen so dass man unbedingt wissen will wie es im Spiel weiter geht. Das Gameplay ist hierbei ziemlich altmodisch und linear geraten. Der Spieler lässt sich einfach von der Story und den netten Zwischensequenzen leiten und liefert sich rundenbasierte Kämpfe. Magie, Technik und das Aufleveln das Charakters sind selbstverständlich ein großer Bestandteil dieses Spiels. Das Kampfsystem dürften einigen Spielern leider etwas zu simple sein und Freiheiten wie in manch anderen RPGs sind in Lost Odyssey nicht vorhanden. Dafür kann der Spieler aber dadurch problemlos der spannenden Story folgen. Im kompletten Spielverlauf schwankt der Schwierigkeitsgrad von leicht bis richtig hart weshalb einige Neueinsteiger es richtig schwer haben dürften. Mit ein wenig Übung sollte das aber auch kein Problem darstellen. Zumal die Steuerung prima belegt wurde und auch gut für Anfänger geeignet ist. Lost Odyssey wird auf vier DVDs ausgeliefert, was eine lange Spieldauer vermuten lässt. Und in der Tat dürften nur erfahrene Spieler in unter 60 Stunden mit dem Spiel fertig sein.

Lost Odyssey ist das erste japanische Rollenspiel das von der aktuellen Unreal Engine gebrauch macht. Trotzdem sorgt die Grafik für gemischte Gefühle. Während man zu Beginn des Spiels teilweise aus dem Staunen nicht mehr herauskommt, sucht man im späteren Spielverlauf die Liebe zum Detail. Zudem läuft Lost Odyssey nicht immer flüssig und hat manchmal mit nervigem Tearing zu kämpfen. Natürlich gibt es aber auch genug Positives zu berichten. Das Charakterdesign ist nämlich erstklassig, die gesamte Welt überwiegend liebevoll gestaltet und sämtliche Zwischensequenzen klasse animiert und inszeniert. Akustisch ist Lost Odyssey hingegen das reinste Meisterwerk. Nobue Uematsu liefert hier einen Soundtrack ab, der sich nicht von seinen bisherigen Meisterleistungen verstecken muss. Und aus einem Fehler hat Mistwalker zum Glück auch gelernt. Denn im Vergleich zu Blue Dragon verfügt Lost Odyssey nicht nur über eine grausige deutsche Synchronisation, auch die englische und japanische Sprachausgabe lässt sich problemlos auswählen. Letztere sorgt natürlich für eine gelungene authentische Stimmung. Die deutsche Synchronisation ist aber auch nicht zu verachten und ist um längen gelungener als die in Blue Dragon.

Fazit:
Lost Odyssey ist viel mehr als nur ein billiger Final Fantasy Klon. Spielerische Innovationen sucht man zwar vergebens, dafür bekommt man aber ein Rollenspiel geboten, das sich nicht nur klasse präsentiert, sondern auch super spielen lässt. Die spannende Story und die interessanten Charaktere sorgen dafür, dass Lost Odyssey so ziemlich jeden Rollenspielfan emotional packen wird. Und mit einer Spieldauer von über 60 Stunden bekommt auch jeder genug für sein Geld geboten. Schade nur, dass Lost Odyssey trotz aktueller Unreal Engine nicht immer grafisch zu überzeugen vermag und der Schwierigkeitsgrad zu sehr schwankt. Gerade Neueinsteiger dürften desöfteren an dem Spiel verzweifeln. Insgesamt ist Lost Odyssey aber in allen Bereichen eine wesentliche Steigerung zu Blue Dragon. Mit den großen Square Enix Spielen kann es der Titel zwar noch nicht ganz aufnehmen, dafür erklimmt Lost Odyssey aber mit Leichtigkeit den Thron der J-RPGs auf der XBOX360.

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Blue Dragon (XBOX 360)

Hironobu Sakaguchi zählt zu den kreativsten und berühmtesten Köpfen in der Videospielbranche. Er hat Square Enix gegründet und die Final Fantasy Serie geschaffen. Auch viele weitere Rollenspielklassiker hat man ihm zu verdanken. Doch 2004 wollte er seine eigene Wege gehen und gründete die Firma Mistwalker. Lost Odyssey und Blue Dragon sind die Hoffnungsträger dieser Spieleschmiede und wir haben letzteren mal genauer unter die Lupe genommen.

Bei der Story handelt es sich bei Blue Dragon um eine traditionelle „Gut gegen Böse“-Story. Der Spieler schlüpft in die Rolle des jungen Shu, der zusammen mit seinen Freunden Klug und Giro gegen den bösen Nene ankämpft. Das Ganze wird schön erzählt, aber der Story fehlt einfach das gewisse etwas. Blue Dragon hat einen ziemlich linearen Spielverlauf wie man es von den meisten Rollenspielen aus dem fernen Osten kennt. Man erkundet die Welt, begibt sich in Dungeons und levelt seinen Charakter auf. Letzteres erfolgt an Hand von rundenbasierten Kämpfen. Diese sind packend inszeniert und machen anhand des großen Sortiments an verschiedenen Zaubersprüchen und Items auch sehr viel Spaß. Die Gegner selbst sieht man, im Gegensatz zu vielen Final Fantasy Teilen, auch schon vor Kampfbeginn. Der Spieler kann also selbst entscheiden ob er gegen das Monster antreten will. Die verschiedenen Monstertypen sind übrigens ziemlich skurril geraten, so gibt es Monster die sich „Kackschlange“ taufen und natürlich auch so lustig aussehen. Allgemein ist Blue Dragon leider ein ziemlich einfaches Spiel. Erst am Ende muss man sich wirklich mit seinen Charakteren beschäftigen und diese Aufleveln. Insgesamt dürften Rollenspielexperten schon nach 25 bis 30 Stunden den Abspann sehen – Neueinsteiger dürften um die 50 Stunden brauchen. Innerhalb dieser Zeitspanne bekommt man allerdings keine spielerischen Innovationen serviert, Blue Dragon erfindet das Rad nicht neu. Aber das hatte Hironobu Sakaguchi wohl auch nicht vor. Vielmehr handelt es sich bei Blue Dragon um angenehme Old-Shool RPG Kost die vor allem rollenspielhungrige XBOX-only User sättigen soll. Und das gelingt Mistwalker auf ganzer Linie, auch wenn man bei Blue Dragon manchmal einen richtigen Kracher vermisst, der einen dann wieder mehr an den Bildschirm fesselt. Stellenweise, vor allem im ersten Drittel, empfindet man sogar öfters ein wenig Langeweile, aber gerade zum Ende hin ist Blue Dragon dann wieder richtig fesseln.

Die technische Seite des Spiels dürfte den absoluten Pluspunkt darstellen. Neben dem großen Hironobu Sakaguchi haben nämlich noch zwei weitere japanische Größen an dem Spiel mitgewirkt. Nämlich Akira Toriyama und Nobue Uematsu. Akira Toriyama ist für das grandiose Charakterdesign verantwortlich welches stark an seine bisher bekannteste Arbeit Dragon Ball erinnert. Das war ja schon in Dragon Quest VIII ein voller Erfolg! Auch abgesehen von dem Charakterdesign ist Blue Dragon grafisch toll geworden. Das ganze Spiel wirkt wie eine Animeserie und die toll inszenierten Zwischensequenzen bekräftigen diesen Eindruck nochmal um ein vielfaches. Leider kommt es nur manchmal zu leichten Ruckeleinlagen. Diese lassen sich aber verschmerzen. Viel störender ist die deutsche Synchronisation die an manchen Stellen einfach nur nervig und total unpassend ist. Leider kann man auch nicht die japanische Sprachausgabe einstellen. Dafür kommt der Spieler aber wenigstens in den Genuss der tollen Musik von Nobue Uematsu. Und auch die Dolby Digital Spur weiß zu gefallen. Blue Dragon unterstützt sogar einige XBOX Live Features. Ein Multiplayermodus oder eine Highscoreliste ist natürlich nicht vorhanden, aber zukünftig werden neue Spielinhalte zum Download angeboten. In Japan gibt es zum Beispiel schon einen neuen, höheren Schwierigkeitsgrad zum Download. Das dürfte das Spiel dann noch ein wenig besser machen.

Fazit

Blue Dragon ist ein sehr gutes Rollenspiel der alten Schule geworden, welches es aber in keinster Weise mit Größen wie Final Fantasy oder Dragon Quest aufnehmen kann. Das liegt vor allem an dem stellenweise lahmen Spielverlauf und dem ziemlich leichten Schwierigkeitsgrad. In technischer Hinsicht macht das Spiel aber wirklich alles richtig. Die Grafik ist toll, das Charakterdesign von Akira Toriyama genial und über einen Soundtrack von Nobue Uematsu gibt es sowieso nicht mehr viel zu sagen. Auch wenn Blue Dragon dem Hype nicht ganz gerecht wurde solten alles Fans japanischer Rollenspiele einen Blick darauf werfen. Mit Ausnahme von Enchanted Arms gibt es sowieso keine anderen Alternativen.

8/10

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Valkyrie Profile 2 (PS2)

Schon irgendwie komisch. Da kauft man sich für viel Geld eine PS3 spielt gelegentlich mal einen besonderen Titel, aber letzten Endes erscheint nicht wirklich viel. Und so ist man gezwungen auf PS2 Titel zurückzugreifen. Denn hier erscheinen noch wenigstens geile Rollenspiele. So auch Rogue Galaxy und Valkyrie Profile 2. Für letzteres habe ich mich aufgrund des geringen Preises von 35 Euro entschieden. Außerdem hat mir das Setting hier mehr gefallen. Es erinnert einfach sehr stark an Vagrant Story und besitzt die typisch genialen Zwischensequenzen. Das besondere an VP2 ist, dass man nicht frei durch die Welten rennt, sondern in guter alter 2D Manier die Welten erkundet. Auch das Kampfsystem ist etwas besonderes. Hier kann man sich frei in der Kampfzone bewegen und so von taktischen Vorzügen profitieren. Grafisch bewegt sich hier alles auf einem absolut hohem Niveau. Ein Manko hat VP2 aber leider auch. Es ist nämlich bockschwer. Nach mehrstündiger Eingewöhnung kommt man aber auch damit klar.

Ich kann Valkyrie Profile 2 nur wärmstens empfehlen. Das Spiel kann es getrost mit Final Fantasy XII aufnehmen.

****,5/*****

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Super Paper Mario (Wii)

Irgendwie hab ich total verpeilt, dass SPM morgen (bzw. heute) in den Laden kommt. Eben habe ich dann in einem Videospielforum gemerkt, dass es schon ziemlich viele Leute am spielen sind. Also bin ich schnell in den Media Markt gedüst und habs mir gekauft. Und ich bin wirklich seeeehr begeistert von dem Spiel. Es besitzt einfach einen so genialen Grafikstil und einen ziemlich coolen Humor. Hinzu kommen die vielen innovativen Ideen und das klassische, aber geile Jump n Run Gameplay. Einige leichte RPG Elemente wie z.B. ein Levelsystem und Items geben dem Spiel dann die nötige Würze und machen das Spiel zu einem echten Meisterwerk. Auf jeden Fall eines der besten Wii Spiele bislang! Ich kann mir wirklich vorstellen, dass es letzten Endes sogar besser davon kommt als Super Mario Galaxy. Aber das sehen wir ja dann.

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Falls ihr euch wundert, was SPM hier zu suchen hat: aufgrund der RPG Elemente im Spiel dachte ich, dass es hier einen Platz verdient hat. =)

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Pokemon Perl / Diamant

Ich muss mich mit meinen mittlerweile über 20 Jahren dafür rechtfertigen, dass ich Pokemon spiele. Zu meiner Verteidigung antworte ich immer damit, dass das Spielprinzip ansich einfach zeitlos genial ist. Und das stimmt auch. Das Sammelfieber tritt aus, man möchte seine Viecher trainieren und (im Fall von Pokemon Perl/Diamant) auch Online gegen Menschen aus aller Welt antreten. Da kann es auch schonmal dazu kommen, dass ich mehrere Stunden vor dem DS verbringe. Da sehe ich auch gerne über die eher veraltete Grafik hinweg. Bis auf einige „3D-Effekte“ und ein wenig mehr Farben hat sich nämlich hier nicht viel getan. Dafür hat es aber der Spielumfang in sich! Die Welten sind größer den je, es gibt 100 neue Pokemon und sobald man die Top Vier besiegt hat kann man auch die Pokemon seiner vorherigen GBA Editionen übertragen. Was Online natürlich teilweise einen deutlichen Vorteil darstellen dürfte. Via Wi-Fi lässt sich übrigens nicht nur gegeneinander kämpfen, nein, auch Tauschgeschäfte sind möglich. Überhaupt kann man hier nur ein Lob aussprechen, die Onlineumsetzung ist wirklich tadellos gelungen.

Fazit: Sicherlich hat sich grafisch und spielerisch nicht so viel getan, aber Pokemon Perl / Diamant sind immer noch so genial wie früher und deshalb für jeden Fan der Serie oder auch RPG Fan ein Must-Have!

****,5/*****

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ruhig hier…

In letzter Zeit gab es hier wenig neues. Was vor allem daran liegt, dass mir kaum Rollenspiele untergekommen sind und wenn, dann habe ich andere Games vorgezogen.

Aber es kam letztens viel Nachschub an weshalb bald über folgendes Spiele Eindrücke gepostet werden:

  • Grandia 2 (machte schonmal einen sehr netten Eindruck)
  • Final Fantasy Crystal Chronicles (etwas ungewohnt, muss mich aber erstmal einspielen)
  • Vangrant Story (erinnert sehr an FFXII und ich freu mich drauf!)
  • Breath of Fire: Dragon Quarters (ganz  nett…)

Außerdem werde ich noch einige News zur E3 schreiben, sollte es zu coolen J-RPGS Neuankündigungen kommen. War ja eigentlich in Punkto News in letzter Zeit auch wenig los in der Welt der Videogames. ;)

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Final Fantasy III (DS)

Auf dem Nintendo DS herscht zurzeit alles andere als eine Softwareflaute. Neben Hotel Dusk Room, Magical Starsign und Polarium zocke ich gerade hauptsächlich Final Fantasy III. Ein Remake das Klassikers vom NES. Spielerisch merkt man dem Titel auch an, dass er viele Jahre auf dem Buckel hat. Grafisch ist FFIII aber einer der schönsten Titel auf dem DS.

Eine Story ist praktisch kaum vorhanden und teilweise weiß man auch nicht wo man genau hin muss, aber dennoch macht das Spiel süchtig. Es ist die Liebe zum Detail die für das gewisse Etwas sorgt. Und auch das Kampfsystem ist trotz des Alters noch richtig gelungen, genauso wie das Berufssystem. Mit ca. 60 Spielstunden ist Final Fantasy III auch ziemlich umfangreich.

Ist also wirklich ein tolles Spiel geworden. Für mich sogar das bis dato beste für den DS. Aber das Remake zu Final Fantasy IV folgt ja auch bald. Da mache ich mir schon jetzt keine Sorgen mehr… ;)

****,5/*****

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Pokemon Mystery Dungeon (Nintendo DS)

Zugegeben: ich bin zu alt für Pokemon! Aber das Merchandise an sich intressiert micht nicht die Bohne, nur die Spiele gefallen mir und damit stehe ich nicht alleine da. Bisher konnte mir jeder der Pokemonableger riesigen Spaß bereiten, es waren einfach gute Rollenspiele. Bei Mystery Dungeon ist es aber ein wenig anders, denn es ist nur so eine Art Spinoff und spielt sich ganz anders als die üblichen Spiele. Das Kampfsystem ähnelt mehr den üblichen West RPGs und überhaupt könnte man den Titel eher als so eine Art Dungeon Crawler bezeichnen. Denn eigentlich läuft man nur von Dungeon zu Dungeon und befreit irgendwelche Pokemons. Schade ist hierbei, dass es schon nach kurzer Zeit recht öde wird und die KI zu wünschen übrig lässt. Auch kann das Spiel technisch nicht überzeugen. Die Grafik ist durchschnittlich und der Sound geht einem schon nach wenigen Minuten auf die Nerven. Auch kann man hier keine Pokemons sammeln sondern nur bestimmte Arten zu seiner Party hinzufügen. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig angesetzt und dürfte auch für Kinder kein Problem darstellen.

Letztlich ist Pokemon Mystery Dungeon aber eher ein sehr lineares Spiel für die jüngeren bei dem keinerlei Sammelfieber aufkommt. Für zwischendurch ganz nett aber da warte ich lieber auf die richtigen Teile dieser Serie!

**,5/*****

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neue Screens zu diversen FF-Titeln

In letzter Zeit erschienen auf Gamefront.de einige sehenswerte Screenshots zu diversen Final Fantasy Titeln. Deshalb möchte ich sie mal auflisten.

Na wenn das mal nicht lecker ausschaut. 

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